Mit Entsetzen hat die Thüringer Bundestagsabgeordnete Luc
Jochimsen die Nachricht zur Kenntnis genommen, das die
Rückkehr des Panzerbataillons 701 am 8.April in Gera mit
einer militärischen Inszenierung auf dem Marktplatz
begangen werden soll.
„Als Kind habe ich das Grauen des Krieges selbst miterlebt
und musste mit ansehen, wie einst gefeierte Kriegshelden
als zerbrochene Menschen zurückkehrten. Ich hätte niemals
geglaubt, dass Krieg in Deutschland wieder gefeiert wird.“
Sie fordert stattdessen, mit einer Kundgebung für den
Frieden ein Zeichen gegen den Krieg und die schleichende
Remilitarisierung zu setzen. Dabei müsse auch der zivilen
Opfer des militärischen Engagements der Bundeswehr
gedacht werden.
Jochimsen hält es für absolut inakzeptabel, dass einem „Gera
4569 Kilometer“ überschriebenen Bericht der OTZ vom 12.
Februar zufolge Theater & Philharmonie Thüringen die
Soldaten zum Erleben eines „künstlerischen Gefechts“ ins
Theater eingeladen hat.
„Wenn ich mich im Bundestag für einen Schutzschirm für
Theater und Museen einsetze, dann tue ich dies in der festen
Überzeugung, dass die Kultur in unserem Land die Basis für
ein friedliches Miteinander der Menschen ist. Diese Art der
Inszenierung jedoch ist ein Rückfall in Zeiten, die ich
überwunden glaubte.“
Alle Geraer seien nun dazu aufgerufen, am 8. April gegen
das öffentliche Antreten zu protestieren. „Dieser Unkultur
und Militarisierung müssen wir ein starkes Zeichen für den
Frieden entgegensetzen“, fordert Jochimsen.
LucJochimsen im Internet!
www.lukrezia-jochimsen.de


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