Fast jede Woche Konzerte, Elektro- oder Technopartys bis in die Morgenstunden – alles im Besetzten Haus. So war es „damals“ in Erfurt… Dies ist der zweite Sommer ohne selbstverwaltetes Zentrum in Erfurt! Und es ist immer noch fast unmöglich unbürokratisch Kultur und Parties zu organisieren, ohne Besuch von der Polizei zu bekommen und sich dem Stress mit städtischen Ämtern auszusetzen. Die Organisation von Konzerten, Partys und anderen Kulturveranstaltungen war neben dem Wohnen und den Politikfeldern wie Antifaschismus, Geschichtspolitik, Kapitalismuskritik, Antisexismus, etc. ein wichtiger Teilaspekt im Besetzten Haus. Viele Bands hatten hier kostenlose Proberäume. Leute fanden sich zusammen und organisierten eigene Partys verschiedenster Art. Bei Konzerten und Partys sollten alle dabei sein können, egal wie groß ihr Geldbeutel ist. Sexismus, Antisemitismus und Rassismus sollte entgegen getreten werden. Ein Projekt in dem so etwas möglich ist wieder aufzubauen, ist unser Ziel! Das wollen wir jetzt auf die Straße tragen und rufen zu einer Nachttanzdemo auf. Kommt am 27.8. um 20 Uhr auf den Erfurter Bahnhofsvorplatz und „Tanzt bis(s) zum selbstverwalteten Zentrum“!


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